Terrassenplatten auf Splitt, Sickerbeton oder bestehendem Beton
Die Wahl der Verlegeart ist ein wichtiger Schritt bei der Planung einer Terrasse. Je nach Untergrund, Plattenmaterial und Nutzung können unterschiedliche Aufbauten infrage kommen. Wir nehmen Anfragen für alle Verlegearten im Kanton Luzern entgegen.
Splittbett (Verlegung auf Splitt)
Die Verlegung auf einem Splittbett ist eine traditionelle Methode, die bei geeigneten Projekten zum Einsatz kommen kann. Dabei werden die Platten auf eine Schicht aus feinem Splitt oder Brechsand verlegt.
- Eignet sich für Flächen mit geringer bis mittlerer Belastung, wenn der Untergrund ausreichend tragfähig und frostsicher ist.
- Erfordert stabile Randabschlüsse, damit die Platten seitlich nicht ausweichen können.
- Die Platten sind nicht fest mit dem Untergrund verbunden. Ein späterer Austausch einzelner Platten ist möglich, aber nicht in allen Fällen einfach.
- Das Gefälle und die Entwässerung müssen bereits im Unterbau berücksichtigt werden.
Ob ein Splittbett für Ihr Projekt geeignet ist, hängt von der Bodenbeschaffenheit, der geplanten Nutzung und dem Plattenformat ab.
Sickerbeton (drainagebetonartiger Unterbau)
Sickerbeton ist ein mageres Betongemisch, das Wasser durchlässt. Er kann als Unterbau für Terrassenplatten dienen, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.
- Bietet eine stabile, lastverteilende Schicht, die Setzungen reduzieren kann.
- Das Wasser versickert durch den Beton, was eine gezielte Entwässerung voraussetzt.
- Die Eignung hängt vom Plattenmaterial, der Belastung und der Entwässerungssituation ab.
- Der Untergrund und die angrenzenden Bauwerke müssen bei der Planung berücksichtigt werden.
Verlegung auf bestehendem Beton
Wenn bereits eine Betonfläche vorhanden ist, kann diese unter Umständen als Untergrund genutzt werden. Dies setzt voraus, dass der Beton intakt, eben und ausreichend tragfähig ist.
- Der bestehende Beton muss auf Risse, Abplatzungen und Setzungen geprüft werden.
- Das Gefälle muss stimmen – eine nachträgliche Korrektur des Gefälles auf einer bestehenden Betonplatte ist aufwändig und nicht immer möglich.
- Die Höhe der neuen Terrasse darf die Türschwellen nicht unterschreiten. Bei geringer Aufbauhöhe können die Optionen eingeschränkt sein.
- Je nach Zustand des Betons kann eine Verklebung oder eine lose Verlegung mit Unterlage infrage kommen.
Der geeignete Aufbau hängt von Untergrund, Gefälle, Entwässerung und Plattenart ab. Ein Fachbetrieb kann nach einer Besichtigung einschätzen, welche Verlegeart für Ihre Situation infrage kommt.